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  • 1. Dezember 2016
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Das ist für neue und zukünftige Studenten

Erprobt wird, wie mittels mikrobieller Laugung unter realitätsnahen Bedingungen die in der Hightech-Industrie stark nachgefragten Elemente Indium und Germanium aus dem Erzgestein gewonnen werden können. Die neue Technologie verspricht große wirtschaftliche und umweltschutztechnische Vorteile.

Mit dem neuen Versuchsstand tritt nun ein weiteres von insgesamt 13 Teilprojekten des Freiberger Biohydrometallurgischen Zentrums (BHMZ) in die praktische Phase ein. 13 Professoren und rund 15 Doktoranden forschen seit 2013 interdisziplinär an umweltschonenden und nachhaltigen Verfahren zur Gewinnung der strategischen Metalle aus indium- und germaniumhaltigen Sulfiderzen. Weltweit steigt der Bedarf an diesen beiden Elementen, gleichzeitig müssen die Erze aus immer größeren Tiefen gefördert und die Metalle aus immer komplexeren Erzstrukturen extrahiert werden. Um den hohen ökologischen und ökonomischen Standards gerecht zu werden, setzen die Freiberger Forscher auf hydrometallurgische und insbesondere biohydrometallurgische Verfahren. Sie entwickeln neue Technologien zur biotechnischen Gewinnung der Metalle aus Erzen, Halden und Recyclingmaterial, bei denen Bakterien helfen, die Metalle zu lösen.

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